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Kirchdorf im Wald
ist eine Gründung des Benediktinerklosters Niederaltaich. Bereits vor dem Jahr 1045 soll sich der Laienmönch Wilhelm als Einsiedler am "Berg der Muttergottes" (Kirchdorf) niedergelassen haben. Ihm folgten schon bald weltliche Siedler. Im Jahre 1148 wird "Marienberg" (ursprünglicher Name Kirchdorfs) erstmals in einer Urkunde als Besitzung des Klosters Niederaltaich aufgeführt. Seit 1339 wird Kirchdorf als Pfarrei bezeichnet und entwickelt sich schon bald als Wallfahrtsort.
Jahr Ereignis
1204 In einer Urkunde des Bischofs Wolfger von Passau wird Kirchdorf als Filialkirche zur "heiligen Maria im Wald" erstmals erwähnt.
1318 Kirchdorf wird erstmals Pfarrei genannt.
1478 Um 1480 wurde das Kirchdorfer Gnadenbild geschaffen, eine ca. 1,50 m große spätgotische Holzfigur der Mutter Gottes.
1522 Abt Kilian I. Weybeck läßt den spätgotischen Chor der Kirchdorfer Kirche bauen.
1579 In einem Verhörprotokoll vom 29. Oktober 1579 findet sich der erste Hinweis auf die Kirchdorfer Kirchweih.
1649 Die Pest fordert 241 Todesopfer, davon 70 in Kirchdorf, 113 in Abtschlag, 26 in Grünbach, 25 in Bruck und 7 in Grünbichl.
1727 Der Turm der Kirchdorfer Kirche wurde erbaut.
1750 Um 1750 sollen 15.000 Wallfahrer nach Kirchdorf gekommen sein.
1756 Benjamin Scheiter aus Hengersberg fertigt den prächtigen Hochaltar, die Seitenaltäre und die Kanzel der Kirchdorfer Kirche.
1855 Zur besseren Unterscheidung von anderen gleichnamigen Gemeinden wurde der Gemeindename "Kirchdorf" in "Kirchdorf im Wald" umgeändert.
1870 Gründung des Krieger- und Veteranenvereins Kirchdorf i.W.
1873 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchdorf i.W.
1942 Am 31. Januar wurden die Kirchenglocken beschlagnahmt. Die große 1733 und die mittlere 1695 gegossen, wurden ein Kriegsopfer.
1948 Am 29. August wird zum ersten Male nach dem Krieg wieder die Kirchdorfer Kirchweih abgehalten.
1979 Gründung eines Fremdenverkehrsvereins.
1984 Sport- und Freizeitanlage unterhalb der Schule fertiggestellt.
1985 Die Gemeinde Kirchdorf im Wald erhält ein Wappen.
1986 Bau der Naturerholungsanlage in Kirchdorföd.
1988 Die Gemeinde Kirchdorf i.W. gewinnt auf Bezirksebene die Silbermedaille im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden".
1989 Zweckverband für Fremdenverkehr mit Eppenschlag und Kirchberg i.W. gegründet.
Zudem erhält Kirchdorf den Ehrenpreis für naturhafte Gestaltung des Ortskerns vom Landesverband für Gartenbau und Landespflege.
1990 Trametsried erringt auf Landkreisebene im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" den 1. Preis.
1992 Die Gemeinde Kirchdorf i.W. wurde vom bayerischen Umweltministerium als Modellgemeinde für ökologisches Handeln ausgewählt, neben Oberammergau, Leutershausen und Bad Brückenau.
1996 Kirchdorf bekommt den LSB-Umweltschutzpreis. Anlage eines Landschaftsweihers in Schlag.
1997 Auf Bezirksebene gewinnt Kirchdorf i.W. bei dem Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" die Goldmedaille.
1999 2. Landessieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" und Sonderpreis für die Arbeitsgruppe "Zukunftswerkstatt".
2000 Auszeichnung im Bundeswettbewerb "Zukunft mitgestalten - Bürger und Heimatvereine engagieren sich für die lokale Agende 21"